KNX

Wir bringen den Standard des intelligenten Hauses auch zu Ihnen

KNX, früher unter dem Namen EIB bekannt, ist nicht nur irgendein Bussytem für intelligente Gebäudesysteme. Dem offenen Standard haben sich weltweit über 450 Firmen angeschlossen und zertifizierte Produkte von verschiedensten Herstellern können uneingeschränkt kombiniert werden. Dem Nutzer steht also eine riesige Auswahl an kompatiblen Endgeräten für die eigene Gebäudeautomatisierung zur Verfügung. Die Möglichkeiten sind extrem vielseitig: Steuerung von Beleuchtung, Rollläden, Sicherheitssystemen, Energiemanagement, Klimatisierung einschließlich Heizung, Belüftung und Kühlung, Fernsteuerung von Gebäudefunktionen, Verbrauchsüberwachung für Strom, Gas und Wasser, Audio- und Video-Überwachung und vieles mehr.
Kein Wunder, dass KNX das mit Abstand führende Kommunikationsprotokoll für intelligente Gebäudeautomation in Europa ist.

Vergleich zu konventionellen Möglichkeiten

Aber was ist denn nun der Vorteil von einem Bussystem wie KNX zu konventionellen Möglichkeiten?

  1. Alle Systemgeräte sind über eine Leitung, das sogenannte Buskabel, verbunden und tauschen über diese Leitung Informationen aus. Dies ermöglicht einen einfachen und übersichtlichen Aufbau und ein Nachrüsten weiterer KNX-Teilnehmer ist schnell und ohne großen Aufwand möglich.
  2. Extrem flexibel: Ein Schalter kann heute das Licht und morgen die Jalousie steuern. Einer späteren Umstrukturierung steht nichts im Weg.
  3. Übergeordnete Steuerfunktionen sind ohne großen Aufwand realisierbar: Ein Schalter, der beim Zubettgehen alle Leuchten im Haus ausschaltet, oder die Möglichkeit alle Rollläden beim Verlassen des Gebäudes beim Aktivieren der Alarmanlage automatisch zu schließen? Mit dem KNX Standard kein Problem!
  4. Energieeinsparung bei gleichzeitigem Komfortgewinn: Beispielsweise durch das intelligente Schalten von Beleuchtung mithilfe eines Bewegungs-bzw. Anwesenheitssensors oder durch eine ebenso intelligente Steuerung der Heizung, wird ein großer Komfortgewinn ermöglicht und dabei noch gleichzeitig Energie eingespart werden.
  5. Anbindung ans Netzwerk: Auch eine Anbindung an das lokale Netzwerk ist möglich, einer Steuerung durch das Smartphone oder den PC steht nichts im Weg.

Das KNX-Bussystem

Ein KNX-System besteht aus Systemgeräten, Sensoren und Aktoren, welche alle durch die Busleitung verbunden werden.

  1. Systemgeräte sind z.B. das für die Busspannung nötige KNX-Netzteil oder Interfaces/Router für die Verbindung des Buses mit dem zentralen Netzwerk.
  2. KNX Sensoren sind Befehlsgeber, welche Befehle über die Busleitung an die Aktoren sendet. Dies kann ganz klassisch ein Schalter sein, jedoch auch jede denkbare Art von Sensor (Bewegung, Licht, Wind, Temperatur usw.)  oder ein modernes Touchpanel.
  3. Aktoren führen die empfangen Befehle aus. Dies kann beispielsweise ein KNX-fähiges LED-Netzteil sein, welches die LED-Beleuchtung dimmt oder schaltet, genauso wie ein Relay-Schalter, der die Heizung steuert oder den Rollladen hoch bzw. runter fährt.

Hierbei arbeitet das KNX-System mit einem dezentralen Aufbau. Die Intelligenz des Systems ist also verteilt auf die einzelnen Teilnehmer, jedes Systemgerät besitzt somit einen eigenen Mikroprozessor.
Die Informationen zwischen Sensoren und Aktoren werden mithilfe von Telegrammen übermittelt, in welchen neben der eigentlichen Information auch eine Ziel- und Absenderadresse gesendet werden.

Zum Thema  Das KNX-Bussystem

Mean Well und KNX

Mean Well ist in erster Linie bekannt für seine enorme Auswahl an Netzteilen. Doch auch der Bereich der Hauautomation bekommt einen immer höheren Stellenwert: mehr und mehr KNX-Geräte stammen aus dem Hause Mean Well - und sind somit natürlich auch bei Emtron erhältlich.

KNX-20E und KNX-40E sorgen für die Busspannung

Für die Kommunikation muss eine Bus-Spannung zur Verfügung gestellt werden. Hierfür werden spezielle Netzteile mit einer Längsdrossel (Choke) benötigt, um die Übertragung der Telegramme zu gewährleisten. Aus dem Hause Mean Well stehen hierfür zwei Netzteile mit verschiedenen Leistungen zur Auswahl: KNX-20E mit maximal 640 mA Ausgangsstrom für die Versorgung von bis zu 64 Teilnehmern und KNX-40E mit einem maximalen Ausgangsstrom von 1280 mA, mit welchem sogar bis zu 128 Teilnehmer versorgt werden können.

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USB-Interface KSI-01U

Das Interface stellt eine bidirektionale Verbindung zwischen PC und dem KNX-Bus via USB her. Hierüber kann das KNX-System eingerichtet, programmiert und zum späteren Zeitpunkt auch wieder angepasst werden.

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DALI Gateway KDA64

Im Bereich der Beleuchtung ist DALI ein beliebter Standard, über welchen die Beleuchtung intelligent geschaltet und gedimmt werden kann. Das DALI Gateway KDA64 lässt die beiden Welten KNX und DALI miteinander verschmelzen.

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Aktuatoren KAA-8R und KAA-4R4V

Bei dem Aktuator KAA-8R handelt es sich um einen 8-Kanal Relais-Schalter. Mit diesem lassen sich alle möglichen denkbaren Geräte intelligent schalten: Von LED-Treibern, über Lüfter oder Rollladenmotoren bis hin zu Steckdosen ist alles möglich.
Der Aktuator KAA-4R4V verfügt nur über vier Relais-Schalter, dafür zusätzlich noch über vier Dimm-Ausgänge, mit welchen LED-Treiber mit 0-10 bzw. 1-10V Dimming angesteuert werden können und sich somit in das intelligente Bussystem integrieren lassen.

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IP Router KSR-01IP

Mit dem IP Router KSR-01IP kann das KNX-System mit dem lokalen Netzwerk verbunden werden. Dieser kann nicht nur zur Einrichtung und Anpassung des Systems genutzt werden, sondern stellt auch das entscheidende Bindeglied dar, wenn die Steuerung der Gebäudeautomation über Smartphone oder PC erfolgen soll.

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Zum Thema

Beliebter LED-Treiber LCM-40 und -60 jetzt auch mit KNX

Die LCM-Familie von Mean Well ist mit den verschiedensten Dimm-Möglichkeiten verfügbar. Eine hiervon ist das direkte Dimmen und Schalten per KNX: LCM-40KN und LCM-60KN

Wie die anderen Treiber der LCM-Familie handelt es sich um Konstantstrom-Treiber mit Ausgangsstrom-Pegeln zwischen 350 und 1400 mA, die über DIP-Schalter voreingestellt werden können. Dank des Wirkungsgrades von bis zu 92 % und des lüfterlosen Designs kann die gesamte Serie bei einer Temperatur von -30 bis +90 °C bei freier Luftkonvektion betrieben werden.

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